Rumänienhilfe Varel
Unsere nächsten Aktionen
vom 26. bis 29.11.09 ist die Vareler Rumänienhilfe auf dem Vareler Weihnachtsmarkt mit vielen "Leckereien" dabei.

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Rückblick 2009

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Derzeitige Aktionen der Vareler Rumänienhilfe

Am 12. April 2008 starteten wir –Heide Grützmacher und Antje und Detlev Antons- um 05.00 Uhr von Varel mit Ziel Lugoj in Rumänien. KM 135.939, 0 Grad bei leichtem Nebel. A 27, A 7 Hannover, Kassel. Um 08.30 Uhr die erste Pause /KM 136312/tanken 53,04 l Der Ford-Transit, den uns die ev. Kirchengemeinde Varel freundlicherweise zur Verfügung stellte, ist voll beladen mit Sachen fürs Altenheim und für die Familien, die wir unterstützen. Um 08.50 geht es weiter von Hasselberg. A 7, A 70 Bamberg, A 73 Erlangen, Nürnberg, A 3 Regensburg, Passau. Bei der Raststätte Donautal ist um 12.50 Uhr Pause bis 13.30 Uhr. Hier kauften wir auch die Vignette für 7 Tage (7,70 €). Bei KM 136.804 in Ort am Innkreis getankt/63,52 l. Keine großen Baustellen oder Staus machen das Fahren in Österreich angenehm. Von 15.20 bis 15.45 Uhr Pause für ein Eis auf der Rastanlage Ybbs/km 136.957. Um 17.00 Uhr hatten wir Wien hinter uns und tankten vor der ungarischen Grenze um 17.20 Uhr an der Raststation Nickelsdorf/KM 137.132/33,24 l. Um 17.30 Uhr erreichten wir unser Zwischenziel: das Hotel Paprika in Ungarn. KM 137.136. Nach einem guten Essen und einem Verdauungsspaziergang konnten wir gut schlafen. Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück um 7.50 Uhr los. Kurz vor Szeged machten wir von 10.45 bis 11.10 Uhr Pause und dann erreichten wir die Grenze bei Mako um 12.10 Uhr/KM 137.500. Über Timisoara, der Kreisstadt ging es auf doch sehr schlechten Straßen nach Lugoj an der Timis. 14.40 Uhr, Km 137.639. Bei Mika (Dr. Maria Brazda) wurden wir zunächst herzlich empfangen und mit einem tollen Essen verwöhnt. Dann fuhren wir zum Anitaheim und richteten uns ein. Das Auto wurde ausgeladen und die Sachen gleich entsprechend untergebracht. Leo, der Verwalter berichtete uns vom Aktuellen im Heim. Am 14. April morgens fuhren wir nach Mondial ins Armenviertel um dort Spenden abzugeben. Einen Rollstuhl hatten wir aus Varel mitgebracht, der hier dringend benötigt wird. Anne Vieru und Oda Lazar hatten schnell bemerkt, dass Besuch aus Varel da ist und freuten sich über die vielen Sachen und Geldspenden. Anna gab uns noch einen Brief mit, in dem sie ihre Lage schilderte. Dringend müsste sie am Magen operiert werden, aber es ist kein Geld dafür da. Schulden hatte sie gemacht, weil ein Kind gestorben ist und zum Essen war nicht genug da. Betroffen hörten wir zu, sahen uns um und kehrten zurück. Bei der Familie Popp trafen wir zunächst niemanden. Doch dann plötzlich war Frau Popp an der Straße. Für sie hatten wir auch ein Paket mit Bettwäsche und Geld. Sie freute sich sehr und erzählte, dass ihr Mann nun auch wieder Arbeit hat. Wir hatten noch Zeit und machten einen kurzen Ausflug nach Bara. Hier hatten die Helfer der Rumänienhilfe Varel vor einigen Jahren auch Kleidung usw. verteilt. Leicht hügeliges Land, vorbei an Balint, durch viel kleine Straßendörfer, bis nach Bara. Die Menschen holen sich Wasser von einer Pumpe, die zentral im Dorf an der Straße steht. In der herrlichen Natur machten wir noch eine kurze Pause und entdeckten viele Pflanzen, u. a. auch eine Sumpfdotterblume. Zurück im Anitaheim gab es Mittagessen (hervorragenden Fisch) und anschl. gönnten wir uns eine Pause. Detlev und ich wollten das sonnige Wetter noch genießen und wir spazierten entlang der Timis bis in die Stadt, durch die Fußgängerzone, bis zum Friedhof und wieder zum Altenheim . Hier bekamen wir Besuch von einem Heimbewohner, der uns eine Flasche Tsuika schenkte. Er wollte uns so viel erzählen, aber wir konnten lange nicht alles verstehen. Wir sind dann noch zu Ghinni und Jon gefahren, 2 alte Bekannte und Freunde der Rumänien-Hilfe. Im Heim verwöhnte uns das Personal mit Kartoffelsalat und Cevapcici. Gegen 20 Uhr besuchte uns Mika. Dienstag, 15.4.2008: morgens nach unserem gemütlichen Frühstück und Begrüßung im Heim, machten wir uns auf den Weg zu Frau Agnes Schwerdtner, kurz Agi. Sie ist unsere gute Seele für Übersetzungen und Fachfragen. Mit ihr sprachen wir über den Stiftungsvertrag und Möglichkeiten für eine spätere Weiterführung . Um 11.10h haben wir getankt bei KM 137.713: 59,72l = 255,00 RON, das sind rd. 75,00 €. Um 14.30 h trafen wir uns im Heim mit Mika. Anschließend fuhren wir noch zur Familie Klein nach Herendesti. Familie Klein hat die Mitglieder der Rumänienhilfe immer freundlich bewirtet, seit dem sie sich bei der Verteilung von Kleidung kennen gelernt haben. Das Ehepaar Klein ist Anfang 80 und kann ohne Hilfe bald nicht mehr den großen Garten bestellen. Aber immer sind beide liebenswürdig; als wir kamen waren gerade frische Nudeln gemacht und zum Trocknen ausgelegt. Nudeln, Eier und Schnaps bekamen wir geschenkt. Mit Herrn Klein machten wir noch einen Ausflug nach Wetscherhaus, das ist ein deutsches Dorf gewesen, aus dem die beiden Kleins stammen. Heute wohnen dort viele Russen, kaum noch Deutsche. Detlev hat „zu Hause“ gerätselt und Heide gelesen, ich konnte meine Notizen schreiben. Im Appartement haben wir uns Abendbrot zubereitet. Gegen 20.15 Uhr kam Familie Ban, die wir mit Tee und Keksen bewirteten. Ban´s Tochter Corina, die mit Spenden aus Varel in Deutschland/bzw. Belgien am Herzen operiert wurde, studiert jetzt in Timisoara. Der Sohn Florin wird 17 –eine begabter Schüler- wird im nächsten Jahr Abitur machen. Am nächsten Morgen hatten wir uns mit Agi verabredet für einen Besuch der Firma Schöller. In der Stadt haben wir uns noch etwas Geld getauscht. Dann fuhren wir zur Firma Schöller, deren Chefin Frau Feil ist. Ein ganz alter Fahrstuhl (abenteuerlich) brachte uns in die oberen Etagen des Fabrikgebäudes. Hier wird in riesigen Sälen Unterwäsche für Damen und Herren genäht. Es gibt einen kleinen Fabrikverkauf, wo wir Damen uns natürlich umschauten und vieles erklären ließen. Frau Feil und eine Mitarbeiterin konnten uns berichten und wir bekamen einen ganzen Karton mit Damen-Unterwäsche für das Altenheim geschenkt. Mittwoch, 16. April 2008 Heute ist ein besonderer Tag: Mika hat uns für heute zu einer Fahrt nach Timisoara mit Besuch der Oper eingeladen. Nach dem Mittagessen im Heim haben wir uns umgezogen (das „kleine Schwarze“ für die Oper hatten wir nicht dabei!!) und Fahrer Georg erwartete uns um 13.30 Uhr. Dieser wurde erst noch instruiert mit seiner wertvollen Fracht „ordentlich“ zu fahren. Wir nahmen die Strecke über Buzias und machten dort auch Halt. Georg konnte uns viel erklären und ließ uns an einem wunderschönen Park aussteigen. An verschiedenen Stellen waren Brunnen mit schwefel-/bzw. eisenhaltigem Heilwasser. Eine Probe reichte mir/uns!! Weiter ging es nach Timisoara. Zunächst fuhr Georg uns mit dem Auto an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei und dann sind wir zu Fuß auf Entdeckungsreise gegangen. Synagoge, orthodoxe Kirche und Dom mit anderen Kirchen und Plätzen sind sehr schön. Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen hatten gingen wir zum Theater. Der „Barbier von Sevilla“ wurde gespielt. Wenn wir auch nicht alles verstanden haben, hat es uns aber doch sehr gut gefallen. Um 22 Uhr war die Vorstellung zu Ende und mit unserem guten Fahrer ging es auf die Heimreise. Er zeigte uns noch die Straße in der die Revolution begann und das Maria-Denkmal. In Lugoj waren wir um 23.40 Uhr. Am Morgen des 17.4. waren wir noch nicht ganz früh fit. Heide hatte schon das Frühstück fertig. Wir machten uns auf zu einem Spaziergang entlang der Timis, die sich in einen „reißenden“ Fluss verwandelt hatte. Große Mengen Wasser sausten hinunter.. Im Supermarkt ARTIMA haben wir Preisvergleiche angestellt, besonders für Öl und Zucker. Die Preise sind fast identisch mit unseren deutschen Preisen. Auch der PLUS-Markt in Lugoj ist nicht günstiger. Zurück ging es durch die Stadt und über den Friedhof, der in einen evangelischen und katholischen Teil getrennt ist. Nach dem Mittagessen sind wir zu einer Tour nach Faget aufgebrochen. Wir wollten das Kloster besichtigen. Mika, die eigentlich mit uns fahren wollte, sagte ab. Hinter Faget machten wir Kaffee/Tee-Pause. Das Kloster haben wir dann gefunden, als wir ein kleines Stück zurück fuhren. Hier wurde umgebaut. Abends trafen wir uns mit Agi und Mika in der Stadt beim Italiener. Wir haben gemütlich zusammengesessen und viel erzählt. Früh morgens am 18. April kam schon Mika und brachte uns Mitbringsel. Wir sind nach dem Frühstück zum PLUS-Markt gefahren und haben Oel fürs Heim gekauft. Es wurde mit Freude angenommen. Wir fuhren noch zum Gemüsemarkt, wo wir Schafskäse, Petersilienwurzel, Kohlrabi und Besen kauften. Auf dem Rückweg sind wir noch beim Lampengeschäft an der Hauptstraße reingegangen und haben uns nach Küchenlampen umgesehen. 3 gleiche Lampen für den Aufenthaltsraum im Heim gab es nicht, aber wir konnten sie (mit Händen und Füßen, deutsch, englisch und rumänisch) bestellen. Eine Anzahlung konnten wir in Euro nicht leisten, so dass wir nachmittags dann Iljana hinschickten. Unsere restlichen Süßigkeiten und Kaffeevorräte haben wir dem Personal im Heim gegeben und dazu für die gute Verpflegung auch Geld. Zum Mittag gab es Tomatensuppe, Kassler, weiße Bohnen und grünen Salat. Dann haben wir noch einen Kaffee auf der Terrasse getrunken und Mika kam dazu. Dann gönnten wir uns noch eine Mittagpause. Um 17.40 Uhr fuhren wir zum Tanken und um 18 Uhr waren wir bei Familie Ban. Die hatten uns zum Abendessen eingeladen. Um 20 Uhr waren wir zurück im Anitaheim und haben dann noch das Auto beladen. Am Sonnabend, 19.4.2008, um 07.30 Uhr , bei Sonnenschein starten wir zur Rückreise. KM 137.895. Über Sinerzig ging die Fahrt bis Buzias und über Bacova, Cherevesu Mare, Albina, Mosnita Noua nach Timisoara (8.45 h). Vorbei an den Firmen Metro und Flextronics aus der Stadt Richtung Sáunicolau Mare, Cenad, Maco. An den Straßen stehen viele Maulbeerbäume, der Raps blüht : wunderschön! Wir vermissen Wild, was wir hier gar nicht gesehen haben. Viele Störche beobachten wir. Im Ort Biled ist fast bei jedem Haus ein Storchennest. Gegen 10,10 Uhr sind wir an der Grenze /138.038 km und es ist jetzt –wir haben die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt- 09.10 Uhr. Wir machen eine kurze Pause bis 09.30 Uhr. Um 10.20 h sind wir in Szeged. An der Straße gibt es Blumen und Heide und ich können Detlev zum Halten überreden und einkaufen. Dann gibt es Regen und Gewitter bis kurz vor Budapest und nun ist die Sonne wieder da. Um 12.30h (km 138.255) machen wir bis 13.00 Uhr Pause. Um 14.50 h tanken wir in Schwechat bei km 138.466 (60,56 l=82,00 €). Um 15,15 h geht’s weiter. Um 16.15 sehen wir Kloster Melk und Maria Taferl. Bei Aistersheim machen wir von 17.15 bis 17.40 h Pause. An der Grenze sind wir um 18.00 h, KM 138.732. Um 18.45 h sind wir in Metten bei Deggendorf und finden ei n Hotel. Dort essen wir und machen anschl. einen Spaziergang. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen starten wir um 08.15 h . Um 9.15h tanken wir am Rasthof Jura/km 138.923. (57,39 l = 80,00 €). Eine Pause von 11.10 bis 11.45 h an der Raststätte Rhön-Ost bei km 139.126. Tanken müssen wir um 14.15 h bei km 139.409 km (51,32 l = 70,00 €) und fahren um 14.55 h weiter. Gegen 16.35 h sind wir Varel, km 139.603. Abschließend können wir sagen, dass es eine lange Fahrt war, die aber ohne Komplikationen und Hindernisse gut verlief. Die Tage in Rumänien waren ereignisreich, mit vielen guten Gesprächen und Freude über den guten Zustand des Anita-Heimes .
10. und 11. Mai 2008: Hobbyausstellung in der Kuranlage Dangast mit Kaffeetafel der Rumänienhilfe.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.Das Gospelkonzert am Sonntag, 13. Januar 2008, in der Vareler Schlosskirche brachte Spenden zugunsten der Rumänienhilfe. Mit dem Konzert wurde das traditionelle Weihnachtskonzert am 3. Advent nachgeholt, das wegen der Abwesenheit von Chorleiterin Christel Spitzer verschoben werden musste.
http://www.gospelchor-varel.de/
Vareler Hafenfest
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Kürbismarkt in Varel
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